Montag, 24. November 2008

Julebord

Ich muss zugeben, dass Norweger wirklich etwas von feiern verstehen. Als wir zunächst auf der Party ankamen, waren wir sehr positiv von den Lokalitäten überrascht, denn eigentlich hatte ich einen Partykeller wie in deutschen Wohnheimen erwartet. Aber weit gefehlt! Neben einem gemütlichen Kaminzimmer mit Wintergarten fanden sich ein großes Esszimmer mit einer langen Tafel, ein weiterer Raum, in dem später getanzt wurde und eine eigene Küche.
Alles war total festlich hergerichtet und auch das Essen lies keine Wünsche offen! Serviert wurde, wie ich gelernt habe, eines der drei typisch norwegischen Weihnachtsgerichte: Rippchen mit Kartoffeln, Rotkohl, Sauerkraut(das aber wesentlich besser schmeckt als Deutsches!) und Möhren und als Nachtisch gab es noch Eis. Danach wurde sich dann in gemütlicher Runde unterhalten, im Kamin Marshmallows gegrillt, Partyspielchen gespielt, getanzt... Ein rund um schöner Abend! Und das wirklich schöne war auch, dass außer noch ein paar anderen deutschen Mädchen, die vor zwei Jahren Erasmus hier gemacht hatten auch nur Norweger da waren und man endlich mal Gelegenheit hatte ein wenig Norwegisch zu reden. Gegen halb 6 bin ich dann wieder zu Hause gewesen. Dementsprechend war ich gestern furchtbar müde und habe natürlich wieder mal nichts für die Uni getan. Aber ab und zu muss das sein und es hat sich wirklich gelohnt. Abends gab es dann noch das große Resteessen, das aus einem mir nicht bekannten Grund bei uns in der WG stattgefunden hat. Aber mir war es natürlich Recht, so bin ich nochmal in den Genuss des guten Essens gekommen und unsere ganze Küche steht jetzt voller Leckereien... :-)

(Fotos folgen noch, die sind auf Simones Fotoapparat!)

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