Samstag, 30. August 2008

Grünerløkka


Nachdem unsere Handys dann doch endlich wieder funktioniert haben, sind Mareike und ich schließlich auch etwas verspätet in Grünerløkka eingetroffen. Und es ist wirklich ein netter Stadtteil Oslo´s. Geprägt durch viele nette Cafés und Restaurants aller Nationalitäten erhält er ein sehr internationales Flair. Wir werden sicher irgendwann wieder dort hinfahren und das ein oder andere ausprobieren. Neben den im Reiseführer empfohlenen habe ich ja auch meinen ganz persönlichen Favoriten gefunden den es trägt meinen Namen: Fru Hagen! (= Frau Hagen!)
Bei einem Kaffee und dem weltbesten Schokoladen-Muffin haben wir 4 dann noch ein wenig im Park gesessen und amüsiert ein paar Kindern dabei zugesehen, wie sie sich um einen Ball "gestritten" haben. Anschließend sind wir dann gemütlich wieder zurück in die Stadt geschlendert und von dort zurück nach Hause. Heute Abend werde ich mir mit einem Tee und in meine Decke gekuschelt einen ganz gemütlichen Abend vor dem Fernseher machen, den morgen steht erneut eine Erkundungstour auf dem Programm und spätestens bis zur Klettertour am Dienstag muss ich wieder richtig fit sein!

Ein Paket aus Deutschland :-)


Der gestrige Abend verlief sehr gemütlich. Andrew, ein Ernährungswissenschaftler aus Australien, hatte für uns gekocht. Tapas mit einem leckeren Tomaten-Dipp und Pizza mit Lachs, Krabben und Oliven. Zum Nachtisch gab es dann noch gute Daimschokolade, die aus einer Osloer Schokoladenfabrik stammt, der wir sicher irgendwann noch einen Besuch abstatten werden. Danach haben wir dann noch ein wenig Karten gespielt, bevor ich mich in mein warmes Bettchen verkrochen habe. Heute morgen ging es mir dann auch schon wesentlich besser. Mein erstes Ziel heute Morgen war die Post, denn dort wartete ein Paket von meiner Mama auf mich. Neben zwei Büchern, die sie mir schicken sollte, hat sie mir ein rießiges Freßpaket geschickt! :-) Inzwischen hat man sich zwar an die hohen Preise hier gewöhnt und kauft Süßigkeiten, Obst etc auch trotz des doppelten Preises, aber so genießt es sich natürlich noch viel besser! Also nochmal vielen vielen Dank auf diesem Wege!
Ansonsten wollte ich jetzt eigentlich schon mit Kristin und Andrew in Grünerløkka, einem Stadtteil Oslo´s sein, aber da wir momentan alle ziemliche Probleme mit unseren Handys haben hat die Abstimmung leider nicht funktioniert. Wir haben alle das gleiche Netz und leider ständig keinen Empfang... Vielleicht werden wir also nochmal in ein andere Handykarte investieren. Wenn dem so sein sollte werde ich euch natürlich Bescheid sagen!
Jetzt werde ich also mit Mareike später zu den anderen fahren. Ist vielleicht auch gar nicht schlecht, denn so kann ich dank meiner neu erworbenen Ordner meinem Papierchaos mal ein bisschen Herr werden. Neben den Ordnern und einigem anderen Krempel für die Uni habe ich mir auch ein Norwegisches Buch erstanden. Übersetzt heißt es Schwert und Kreuz und ist von Ken Follett, von dem ich schon sehr viele Bücher gelesen habe, dieses aber, sofern es in Deutsch auch so heißt, noch nicht. Ich bin sehr gespannt, wie lange es dauert, bis ich es gelesen habe...

Freitag, 29. August 2008

Erkältet :-(

Die letzten Tage ist hier nicht viel spannendes passiert, was einerseits daran liegen könnte, dass ich Uni hatte, aber auch weil ich krank bin. :-( Mittwoch Morgen war ich nochmal ein wenig mit Simone und Sandra in der Stadt unterwegs. Aber wie gesagt sonst ist hier nicht wirklich viel spannendes passiert. Heute morgen war ich nochmal in der Klinik und danach habe ich eigentlich den ganzen Nachmittag nur geschlafen, da ich ziemlich ko war. Und als ich eben aufgewacht bin stand mein Mitbewohner auf einmal mit O-Saft und Süßigkeiten in meinem Zimmer und meinte vielleicht würds ja helfen. Total nett! Und gegen die Langeweile gabs dann noch ein paar Folgen von den Tudors, von denen er mir letzte Woche schonmal eine gegeben hatte. :-)
Jetzt fahre ich gleich noch nach Kringsja hoch und wir machen Pizza. Zu mehr bin ich heute nämlich nicht mehr in der Lage. Und dann geht es früh ins Bett...

Dienstag, 26. August 2008

Mein erster Patient!

Nachdem das Wochenende wieder einmal viel zu schnell rumgegangen ist, hat gestern die zweite Uniwoche begonnen. Nach einigen Vorlesungen hatte ich dann meinen ersten klinischen Kurs. Die Frage: brauche ich jetzt weiße Klamotten und wenn ja meine eigenen oder nicht hat sich mit etwas Hilfe von Händen und Füßen, meinem besten Freund dem Semesterbuch und der Hilfe einer netten Komillitonin auch schnell geklärt. Da stand ich nun also in einer Klinik die ich nicht kannte, in einem fremden Land dessen Sprache ich nicht wirklich beherrsche. Die Ärztin die meine Gruppe betreut ist aber sehr nett und am Anfang hat sie zum Glück erklärt, wie man eine neurologische Untersuchung macht. Da ich dies bereits aus Deutschland kannte war es dann auch recht einfach ihr zu folgen. Und dann war es soweit, da stand ich also vor meinem ersten norwegischen Patienten. Ich muss allerdings gestehen, dass die anderen die Anamnese gemacht haben und ich mich dann ledeiglich auf die Untersuchung beschränkt habe. Dennoch war es danach irgendwie ein schönes Gefühl. Generell ähnelt das System ein bisschen unserem GKU-System in Deutschland, nur dass es hier viel viel besser organisiert ist und die Ärzte richtig Spaß daran haben einem etwas zu zeigen oder zu erklären. Und das mit der Sprache wird hoffentlich noch... Ansonsten habe ich nämlich ein Problem: bis Oktober müssen wir nämlich zwei Probeanamnesen abgeben von zwei bereits im Krankenhaus liegenden Patienten und danach wird es ernst. Dann geht es auf in die Notaufnahme und Patienten aufnehmen. Bin schon sehr gespannt, wie das alles so wird!
Heute wollte ich dann eigentlich noch ins Kino gehen, aber nach 10 Stunden Uni war ich einfach nur fix und fertig und hätte im Stehen schlafen können. Deswegen habe ich mich doch lieber für mein Bett entschieden. Morgen habe ich wieder meinen Studyday! :-) Wobei ich diesen wohl wirklich dazu nutzen muss, was für die Uni zu tun, denn hier wird man förmlich mit Artikeln die man lesen soll überhäuft und auch die Hausaufgaben für den Sprachkurs sind nicht ohne. Aber wenn es was bringt...! Morgen Abend ist dann wieder ein großes Treffen der Internationals. Wird bestimmt wieder lustig!

Sonntag, 24. August 2008

Baden im Sognsvann


Das Wochenende neigt sich leider schon wieder dem Ende zu aber heute war ein wunderschöner Sommertag. Nachdem gestern die Semesterstartparty war stand heute morgen erst einmal ausschlafen auf dem Programm. Danach habe ich mich mit Simone und ihrem deutschen Besuch an der Aker brygge getroffen. Dort haben wir uns das vielleicht teuerste Eis unseres Lebens geleistet, aber es war seine fast 40 Kronen definitv wert! mmhhhhh....
Nachdem wir dann noch ein wenig über das Mela Festival spaziert und einen kleinen Spaziergang durch den Schlossgarten gemacht haben entschlossen wir uns, bei dem schönen Wetter an unseren bereits geliebten See zu fahren und baden zu gehen. Und obwohl es heute sicherlich der wärmste Tag seit unsere Ankunft war, hatte man im Wasser das Gefühl zu erfrieren. Nach einiger Zeit und ein bisschen umherschwimmen, lies der Schmerz dann zwar nach, aber man begann sich zu fragen, ob es einfach nur Gewöhnung war oder man einfach schon nichts mehr spürt. Also entschieden wir uns nach einigen Minuten doch lieber für ein Sonnenbad auf dem Steg...
Heute Abend ist nach anderthalb Wochen der erste Abend an dem ich einfach gemütlich auf meinem Bett rumgammeln und nichts tun werde. Darauf freue ich mich schon den ganzen Tag, denn obwohl alles immer super viel Spaß macht, ist es doch langsam etwas anstrengend geworden immer unterwegs zu sein. Vielleicht werde ich noch meine Norwegischhausaufgaben machen, aber mal sehen! ;-)
Mein letzter Mitbewohner ist inzwischen auch eingetroffen. Auch er wirkt sehr nett und sein Deutsch ist definitiv besser als mein Norwegisch! Nächste Woche wird es wohl ein WG-Dinner geben, damit man sich mal besser kennenlernt.

Samstag, 23. August 2008

Abends in Sogn...




Es ist Wochenende, aber das es wirklich weniger anstrengend ist als die letzte Woche kann ich nicht behaupten...
Begonnen hat das Wochenende gestern mit der Flur-Party in Hause Nummer 9! Nein nicht unser Haus, denn verwirrender Weise gibt es hier auf dem Gelände zwei Häuser mit der Numeer 9 die Luftlinie auch nur ca. 50 m auseinander liegen. Nachdem unser Vorspiel, wie es hier in Norwegen so schön heißt kurzfristig doch in Kringsjå, dem anderen Studentenwohnheim stattfand (unsere Franzosen hier brauchen immer ein bisschen länger, bis sie mal loskommen...) gings bester Laune auf zur Party. Dort angekommen stellte ich ersteinmal zufrieden fest, dass ich eindeutig in dem schöneren Haus 9 wohne! :-) Die Party war auf jeden Fall sehr sehr lustig und wir hatten alle viel Spaß. Einziges kleines Manko: Heute morgen hieß es früh austehen um zur Polizei zu gehen! Da es doch etwas später wurde beschlossen wir erst gegen 10 zur Polizei zu fahren, was bitter bestraft wurde! In Norwegen muss man immer Nummern ziehen und warten bis man dran ist. Dort angekommen zog ich also Nummer 457 und guckte nichts anhnend auf die Anzeigentafel, die gerade erst bei 160 war!!!!!!!!!!!!!!!! Das hieß also 300 Leute waren noch vor uns dran. Es ging dann aber doch "recht schnell" und gegen 1 waren wir dann doch endlich fertig. Nach einem kleinen Streifzug durch die Stadt habe ich mich dann mal an meine inzwischen rießigen Wäscheberge begeben. Bin ganz begeistert von dem System hier, bequem vom Schreibtisch aus kann man eine Waschmaschine für eine bestimmt Uhrzeit buchen und dann auch online immer nachgucken, wie lange die Maschine noch braucht bis sie fertig ist oder sich 5min bevor sie fertig ist eine kostenlose SMS schicken lassen. Die Wartezeit haben Simone und ich uns dann mit einem leckeren selbstgemachten Milchkaffee versüßt. :-) Denn seit Mittwoch verfüge ich wieder über eine Kaffeemaschine! Juchu!!!
Gleich gehts dann auch schon wieder auf die nächste Party. Ihr seht also Wochenende haben heißt nicht gleich entspannen...

Freitag, 22. August 2008

Endlich Wochenende :-)

Puh, die erste Uniwoche war ganz schön ansterengend und ich kann nicht leugnen, dass ich froh bin erstmal Wochenende zu haben. Gestern hatten wir 7 Vorlesungen und anschließend noch 3 Stunden Sprachkurs. 11 Stunden Uni und das ganze ohne Mittagspause, denn sowas kennen die Norweger nicht...
Der Sprachkurs war gut und ich denke wir werden dort eine ganze Menge lernen. Zumindest sind die Lernziele hoch gesteckt und eine Hausarbeit müssen wir auch schon schreiben. Die Bedenken vielleicht im falschen Kurs eingestuft worden zu sein wurden auch nicht bestätigt. Das Niveau entspricht ziemlich genau dem, was wir bisher können, was nicht wirklich verwundert: 16 von 21 Teilnehmern sind Deutsche und haben mit dem selben Buch Norwegisch gelernt wie wir.
Heute lief es dann auch in der Uni ganz gut. Momentan werden in den Vorlesungen und Kursen meistens Themen besprochen, die wir in Deutschland schon hatten, sodass ich mich darauf konzentrieren kann, sie sprachlich zu verstehen, was heute im Pathologiekurs schon ziemlich gut funktioniert hat. Mit dem Problem based learning muss ich mich allerdings noch anfreunden. Dabei sind wir eine Gruppe von 7 Studenten und einem Prof und die Studenten sollen selbstständig ein bestimmtest Thema erarbeiten, Differentialdiagnosen, Behandlungsmethoden etc diskutieren und der Prof steht nur assistierend zu Seite. Eigentlich ein ganz gutes Konzept wie ich finde, aber sehr ungewohnt und auf Grund der sprachlichen Probleme auch sehr schwer. Aber ich hoffe es wird besser und sie geben sich jetzt auch Mühe, Rücksicht auf mich zu nehmen... Der Prof hat aus Spaß vorgeschlagen, eine Stunde mal auf Deutsch zu machen, damit die anderen wissen, wie ich mich fühle... ;-)
Jetzt freue ich mich schon aufs Wochenende, das wahrscheinlich wieder sehr ereignisreich werden wird. Nachher gehen wir wieder zur international coffee hour und was der Abend noch so bringen wird, wird sich zeigen. Morgen heißt es dann leider nochmal früh aufstehen, da wir uns bei der Polizei regisitrieren lassen müssen. aber danach steht die erste Wanderung hier in Norwegen auf dem Programm. Abends ist dann hier auf dem Campus noch eine Studentenparty und was der Sonntag noch so bringt weiß ich noch nicht.

Also liebe Grüße aus dem ausnahmsweise mal sehr sonnigen und warmen Norwegen!!!

Mittwoch, 20. August 2008

Meine Wohnung wird lebendig...


So langsam wir meine Wohnung ein bisschen lebendiger. Am Montag war ich noch einmal bei Ikea, da ich mein Zimmer nach wie vor ziemlich kahl fand und sogar mein Mitbewohner schon anfing mich damit aufzuziehen, dass ich doch mal ein paar Bilder aufhängen könnte. Also habe ich mich entschlossen noch ein bisschen Geld in mein Zimmer zu investieren, auch wenn ich das ganze Zeug am Ende wohl hierlassen muss...
Habe also Gardinen, Kissen, eine Kuscheldecke, einen Spiegel, eine Pflanzen(ob die wohl das Jahr überlebt? ;-)), einen kleinen Teppich und ein bisschen Dekokram gekauft. Jetzt sieht es schon sehr viel wohnlicher hier aus, aber Bilder habe ich leider immer noch nicht. Wollte mir eigentlich ein großes schwarzweis Poster kaufen, aber bei Ikea gab es keine schönen die mir gefielen oder preislich akzeptabel waren. Also müssen meine Wände wohl vorerst weiter kahl bleiben... :-(
Gestern ist dann in das leere Zimmer eine Amerikanerin eingezogen, die allerdings nur bis November hier bleibt. Hatte leider noch nicht viel Zeit mich mit ihr zu unterhalten. Der dritte Mitbewohner lässt allerdings weiter auf sich warten...

Unistart und was sonst noch so passiert ist

Die letzten Tage waren ein wenig stressig, sodass ich erst jetzt dazu komme zu berichten. Sonntag habe ich einen ziemlich entspannten Tag verbracht und mich seelisch ein wenig auf den Unistart vorbereitet. Sebastian, Simone, Kristin und ich waren nachmittags zunächst gemütlich einen Kaffee trinken und Abends haben wir dann noch zusammen mit einigen anderen am See gegrillt.
Montag morgen ging es dann zum ersten Mal in die Uni. Ich war ziemlich aufgeregt, aber am Montag ist eigentlich noch nicht viel passiert. Es liefen nur Vorlesungen über irgendwelche IT-Systeme von denen ich leider gar nichts verstanden habe und ein paar Leute haben sich vorgestellt. Da es aber nicht mein Krankhaus war, war es für mich noch nicht so spannend. Gestern ging es dann richtig los. Das erste Mal alleine unter Norwegern verlief besser als erwartet. Als Sebastian gegangen ist kam Marte, die am Vortag vor uns gesessen hatte zu mir und hat sich mit mir unterhalten und mich dann auch den ganzen Tag mitgenommen. War sehr glücklich darüber und entgegen aller Gerüchte, über die Schüchternheit der Norweger, waren alle sehr aufgeschlossen. Ständig kamen irgendwelche Leute und haben gefragt wo ich herkäme und was ich hier machen würde. Vielleicht ist es eben doch ein Vorteil der einzige ausländische Student zu sein und nicht wie im englischen 9. Semester nur einer von vielen. Von dem Kleingruppenseminar habe ich zwar so gut wie nichts verstanden, aber sich zu unterhalten hat erstaunlicher Weise schon ganz gut geklappt. Eines der Mädchen konnte sogar fließend Deutsch aber ich habe mir trotzdem alles auf norwegisch erklären lassen. Aber wenn ich irgendwann mal wirklich etwas gar nicht verstehe ist es gut zu wissen, dass ich jemanden fragen kann. Nachdem die Vorlesungen vorbei war ging es noch schnell eine weitere Chipkarte abholen (damit sind wir schon bei 4!!!) um danach zum Welcome gathering der medizinischen Fakultät zu gehen. Also ein kleiner Kennenlernabend für alle Internationals der medizinischen Fakultät und einige Norweger waren sogar auch noch da. Anschließend gab es noch einen kleinen Abstecher ins Bierzelt auf dem Unigelände um danach tot in mein Bett zu fallen!

Samstag, 16. August 2008

Bootstour auf dem Fjord


Heute gings bei gutem Wetter mit der Fähre zur Insel Hovedøye. Dort fand auf einer großen Wiese ein von den Buddy´s organisiertes Picknik statt. Es wurde gegrillt, Voleyball, Frisbee und Federball gespielt oder einfach nur in der Sonne auf der Wiese gechillt. Später sind wir dann mit unserer Gruppe weiter zur Strand gegangen, wo ich mich sogar ins Wasser getraut habe. Zu meiner Überraschung fing es weder direkt an zu regnen noch war das Wasser sonderlich kalt!
Wieder zurück in Oslo wollten wir dann noch Wein für heute Abend kaufen. Als wir jedoch am Vinmonopolet ankamen mussten wir wiedereinmal festellen, dass wir zu spät kamen, da es um 3 geschlossen hatte.Hier ist es nämlich so, dass man Wochentags nur bis 18 und Samstags nur bis 15 Alkohol kaufen kann, und Bier, das normalerweise in Supermärkten zu kaufen ist darf auch nach 20 Uhr nicht mehr verkauft werden...
Generell muss man sich ersteinmal an die ungewöhnlichen Einkaufszeiten gewöhnen, denn die Geschäfte in der Stadt schließen normalerweise um 6 und Samstags zwischen 3 und 4! Man fühlt sich in Oslo also ein wenig wie in einer kleinen deutschen Provinzstadt! ;-)

Ein wenig underdressed!


Gestern war mal wieder ein Tag an dem unglaublich viel passiert ist. Nachdem ich herausgefunden hatte, das meine Packete gestern erst in Flensburg waren entschied ich mich, nicht den ganzen Tag hier rumzusitzen. Um zwei habe ich mich zusammen mit Simone, der anderen Deutschen aus Bonn auf den Weg zur Uni gemacht um unsere "Nökkel"-Karte zu beantragen. Eine Stunde und ein furchtbares Bild später hielt ich dann eine weitere Chipkarte in meiner Hand mit der ich nun hoffentlich auch mitten in der Nacht in die Uni kann. Bezweifle zwar, dass ich das will, aber gut.
Bin mal gespannt, wie viele Chipkarten ich am Ende haben werde. Im Moment sind wir bei 3: Meine Nökkelkarte, eine für die Waschmaschinen und mein Schlüssel für die Wohnung...
Danach haben wir nochmal ein bisschen am See rumgechillt bevor es zur international coffee hour ging. Dort war es gestern allerdings total überfüllt sodass wir uns letztlich unsere eigenen Cookies gekauft und unten auf die Bierbänke gesetzt haben. Aber wenn sich der erste Ansturm mal gelegt hat ist es bestimmt cool um Leute zu treffen.
Am Abend waren wir dann von den Medizinern zum Dinner eingeladen. Wie die Abende zuvor erwarteten wir also Pizza, Nudeln oder dergleichen. Aber weit gefehlt. Als wir dort ankamen mussten wir leider feststellen, dass alle in Abendkleidern und Anzügen rumliefen und es ein richtiges Dinner an langen geschmückten Tischen war. Fühlten uns natürlich total underdressed und fehl am Platz, aber letztlich haben sie uns doch überredet zu bleiben. Da saßen wir nun also am gedeckten Tisch und man muss sagen, es hat sich wirklich gelohnt zu bleiben. Es gab die norwegische Nationalspeise: Brot mit Garnelen!!! Oder vielleicht besser Garnelen mit ein bisschen Brot! :-) Man darf sich das nämlich nicht wie in Deutschland vorstellen, dass man dann 10 Garnelen oder so bekommt, nein es waren bestimmt eher hundert! ;-) Ich liebe diese Dinger und Sebastian(diesmal aber einer aus Österreich) und ich haben so viele davon gegessen, dass wir schon fürchteten einen Proteinschock zu erleiden. Dazu gab es Bier, Wein und anscheinend auch gute schauspielerische Darbietungen, von denen wir allerdings nicht viel verstanden haben.
Die meisten sind danach noch in einen Pub weiter gegangen, aber ich war einfach zu müde! Wollte ausnahmsweise mal "früh" schlafen. Aber gerade als ich in meiner Wohnung angekommen bin kam auch mein Mitbewohner nach Hause und wir haben dann noch fast ne Stunde in der Küche gesessen und gequatscht. Somit war ich doch wieder erst um halb 3 im Bett und bin kein bisschen ausgeschlafener als gestern. Nachher geht es dann noch auf eine Bootstour zu einer kleinen Insel wo gepicknickt wird. Ihr seht also hier ist viel los und meistens hat man eher zu viel als zu wenig Optionen, was man machen kann!

Freitag, 15. August 2008

The norwegian way of having barbecue



Gestern morgen habe ich ersteinmal dazu genutzt, ein paar Dinge zu erledigen: Bank, Post, Handy aktivieren, etc. Danach ging es wieder einmal zum Campus um uns noch fristgemäß für die Norwegischkurse anzumelden, da wir dies selbst nicht hinbekommen hatten. Wie wir später erfuhren lag es einfach daran, dass bei allen international students etwas mit der Registrirung schief gelaufen war. Die Wartezeit wurde uns aber durch wieder einmal kostenlosen Kaffee und Brownies etwas versüßt... Und letztlich war es auch kein Problem! Wenn es klappt haben wir jetzt pro Woche 6 Stunden Sprachkurs und unser Stundenplan umfasst mitlerweile 55 ECTS wo er eigentlich maximal 30 haben sollte! :-) Aber sie haben uns ja eh versprochen wir würden hier die besten Studenten, weil man im Winter wenn es kalt und dunkel ist, sowieso nichts zu tun hat! ;-)
Gestern Abend sollte dann eigentlich mal wieder was mit den Buddie´s auf dem Programm stehen. Kurzfristig hatten diese aber ihren Standort verlegt. Deswegen haben wir beschlossen unser eigenes Grillen am See zu machen. Mit Einmalgrills, Würstchen, Brot und Bier bepackt ging es bei strahlendem Sonnenschein hinauf zum Sognsvann. Den Grill gerade zum Brennen gebracht, kam aber wie so oft mal wieder ein kleiner Schauer hinunter. Mitlerweile sind wir darin aber schon erprobt und haben dem Regen getrotzt. So wurden kurzerhand die Regenschirme ausgepackt und weiter gegrillt!
Anschließend ging es dann wieder in die Stadt zur Juraparty. Die war sehr lustig, auch wenn zu Anfang außer uns Internationals mal wieder keiner tanzen wollte. Die Lokation war auch sehr schön und total stilvoll. Leider fahren hier in Oslo um halb 1 die letzten Bahnen und da Taxies nahezu unbezahlbar sind war die Party schon früh zu ende. Aber es war ein wirklich lustiger Abend!
Jetzt hoffe ich das heute meine beiden Kisten aus Deutschland ankommen, da ich nicht weiß ob sie klingeln oder sie bei unseren Postfächern abgeben, oder sonstwo. Ich hoffe einfach mal das sie klingeln und ich hier nicht den ganzen Tag umsonst rumgammeln werde...

Mittwoch, 13. August 2008

Auf Regen folgt Sonne...

Zumindest wenn man sich das Wetter hier anguckt trifft dieser Spruch vollkommen zu, denn heute spielt das Wetter einfach nur verrückt! In ziemlich kontinuierlichen Abständen gehen heute immer wieder sturzbachartige Regenfälle nieder! Und um sich das Ganze besser vorstellen zu können: Man nehme einen Schirm und eine Regenjacke und laufe damit ca 50 Meter durch den Regen, um dann festzustellen, dass die Hose komplett durchnässt ist... Aber gut, das erste was ich hier gelernt habe ist niemals das Haus ohne einen Schirm zu verlassen, denn einmal am Tag regnet es garantiert! ;-)
Auch sonst war heute der erste Tag an dem leider nicht alles so lief wie geplant. Durch ein wenig Organisationschaos sind wir leider ein wenig aus dem Buddy-Programm rausgeflogen, aber wir haben als Internationals auch andere Einführungsveranstaltungen. Ansonsten wollte ich mir heute eine norwegische Handynummer zulegen, leider hat mir in dem Laden keiner gesagt, dass ich dazu eine Födslesnummer, also Geburtsnummer brauche, die ich natürlich nicht habe... Werde also nochmal hinmüssen und mich von denen registrieren lassen. Auch unser Internet klappt leider nicht wie versprochen.
Dafür haben wir heute unsere Ergebnisse vom Sprachtest bekommen. Konnten kaum unseren Augen trauen, aber wurden in der Tat beide in Kurs 3, also den zweit höchsten eingestuft. Ein bisschen was haben wir anscheinend doch behalten. Jetzt heißt es dann aber wohl sich auf den Hosenboden setzen und Vokabeln pauken!!! Oder wie soll ich mich sonst über so Themen wie Politik, Wirtschaft,... unterhalten ;-)
Aber auch wenn heute nicht alles ganz nach Plan lief gehts mir nach wie vor super. Haben auch schon ein paar nette Leute kennengelernt, wobei es fast alles Deutsche sind. Aber wen wundert es auch, wenn mindestens die Hälfte aller ausländischen Studenten hier Deutsch spricht...

Dienstag, 12. August 2008

Welcome ceremony

Man mag es kaum glauben, aber auch in Norwegen scheint ab und zu die Sonne... Bei strahlendem Sonnenschein begann heute morgen dann unsere Buddy week. Buddy´s sind "ältere" Studenten, die sich in der nächsten Woche um die Neuankömmlinge kümmern und ihnen die Uni zeigen. Nachdem wir unsere Buddy´s gefunden hatten ging es schön geordnet in 5er Reihen zum Vorplatz der alten Universität auf der Carl Johans Gate. Mag sich etwas komisch anhören, aber bei geschätzten mehr als 2000 Studenten kann ein bisschen Ordnung nicht schaden. Dort angekommen spielte ein Orchester und alles was einen Rang und Namen an der Uni hatte begrüßte die neuen Studenten! Leider war das meiste davon in Norwegisch, sodass man nicht alles verstehen konnte. Um euch aber einen kleinen Eindruck des Spektakels zu geben habe ich einen kleinen Film gedreht...
Anschließend ging es für uns in die medizinische Fakultät wo es Mittagessen gab. Jetzt haben wir gerade Pause, da die norwgeischen Erstsemester ihre Einführungsvorlesung haben. Um 5 geht es dann auch für uns wieder weiter. Dann stehen zunächst ein paar Kennenlernspiele und Pizzaessen auf dem Programm bevor wir ins Bierzelt des Campus umziehen wo dann die Party steigt. Man darf also nach dem Preisschock des ersten Kaffees auf den des ersten Bieres gespannt sein. ;-)
Aber was den Kaffee betrifft gibt es auch einen ersten Lichtblick: 1. jeden Freitag gibt es Nachmittags bei der international Coffee hour umsonst Kaffee und Plätzchen und 2. ist meine Kaffeemaschine auf dem Weg hier her!

Montag, 11. August 2008

Bibbern vor dem Einstufungstest

Es ist vollbracht, der erste Test in Norwegen ist geschrieben! Völlig unwissend was uns erwarten würde machten wir uns also auf den Weg zur Bibliothek. Dort angekommen, mussten wir zunächst einmal voller Neid feststellen, dass diese Bibliothek die Bonner um Längen schlägt. Die Bibliothek, die fast ausschließlich aus Glas gebaut ist erstreckt sich über 4 Etagen und ist top modern. Die Ausleihe der Bücher funktionier voll automatisch über Scanner und auch sonst findet man sich in einem hochmodernen Gebäudekomplex. Generell muss man sich hier in Norwegen erst einmal daran gewöhnen, dass alles automatisch funktionert. Diese Erfahrung mussten wir bereits am ersten Tag machen, als wir versuchten aus unserer Wohnung zu kommen, aber nicht die elektronische Entriegelung der Tür fanden... ;-)
Nun aber zurück zum Einstufungstest. Im Hörsall angekommen, der vom Standard her mit seinen Lichanlagen, Projetionswänden, gepolsterten und äußerst bequemen Stühlen (schon fast eher Sessel ;-)) den deutschen weit überlegen ist, fanden wir lediglich ein paar leere Blätter vor. Da ahnten wir bereits böses: Fließtext schreiben!!! Und das als Mediziner die lediglich noch kreuze machen können.
Letztlich bestand der Test dann aus einem Diktat und 4 Fragen, die man frei beantworten sollte. Es war sicher keine Glanzleistung, aber für den ersten Fortgeschrittenenkurs sollte es hoffentlich gereicht haben!
Morgen geht dann unsere Orientierungswoche, oder wie sie hier so nett als Buddyweek bezeichnet wird, los. Wir sind schon sehr gespannt, aber bisher hat man von allen Seiten nur gutes darüber gehört!

Sonntag, 10. August 2008

Sightseeing die Zweite...
















Nachdem wir uns gestern von den Strapazen der letzten Tage erholt haben, stand heute wieder sightseeing auf dem Programm. Zusammen mit drei weiteren deutschen Austauschstudenten ging unsere Tour zunächste zum Holmenkollen. Die berühmte Skisprungschanze und auch eines der Wahrzeichen Oslo´s ist wirklich beeindruckend. Schon am Fuß der Schanze bekam man einen Eindruck, wie steil es den Hang hinuter geht und nachdem wir ihn zu Fuß erklommen hatten spürte man dies auch ziemlich deutlich in den Beinen...
Am Holmenkollen haben wir dann auch unseren ersten Troll entdeckt und mussten natürlich gleich ein wenig mit ihm posieren, denn wer kann bei einer solchen Schönheit schon widerstehen?! ;-)
Nächstes Ziel war der Vigelandspark, der aufgrund seiner ziemlich außergewöhnlichen, nakten Skulpturen bekannt ist. Aber dazu guckt ihr euch am besten einfach selbst die Bilder an!
Als letztes haben wir noch die Oper besichtigt. Der neue Prachtbau am Oslofjord ist sicherlich etwas gewöhnungsbedürftig, zumindest entsprach sie nicht ganz meinen Vorstellungen einer Oper. Was aber sehr schön ist, ist das man auf ihr herumspazieren kann und einen schönen Blick vom Dach hat, wenn auch nicht ganz so beeindruckend wie vom Holmenkollen. ;-)
Anschließend trieb der Hunger Sebastian und mich nach Hause. Statt aber wie geplant zu kochen fragte mein Mitbewohner mich spontan, ob ich nicht Lust hätte mit ihm einen Kaffee trinken zu gehen und er mir ein bisschen die Stadt zeigen solle. Also spazierte ich weitere zwei Stunden mit ihm zusammen durch die Stadt und habe meinen ersten Kaffee hier in Norwegen getrunken. Gleichzeitig musste ich leider auch feststellen, dass das wohl eher ein seltenes Vergnügen bleiben wird, da ein Kaffee 60 NOk, also über 7 Euro kostet... :-(
Schließlich haben Sebastian und ich heute Abend doch noch unsere Spaghetti gekocht, von denen wir uns wohl des öfteren ernähren werden!
Morgen steht dann unser Norwegischtest an. Leider musste ich hier feststellen, dass ich mit meinem Norwegisch nicht sehr weit komme und mir somit für morgen nicht sonderlich viel erhoffe. Aber wir werden sehen!

Freitag, 8. August 2008

Sightseeing


Um Punkt 10 Uhr sind wir aufgebrochen, um den restlichen Papierkrieg zu erledigen und unsere Arriaval Pakete in Empfang zu nehmen. Nachdem wir aber vor verschlossener Tür standen, beschlossen wir kurzherhand ein wenig Sightseeing zu machen.
Vom Nationaltheater führte unser Weg zunächst zum königlichen Schloss, wo wir pünktlich zu dem Spektakel des Wachwechsels kamen. Von dort aus schlenderten wir die Prachtstraße Oslos, die Karl Johans Gate, am Parlament vorbei Richtung Hafen.
Als weitere Programmpunkte standen noch die alte Festung und Akker Brygge, eine berühmte Einkaufs- und Vergnügungsmeile am Hafen auf dem Programm. Allerdings waren wir von den Anstrengungen der letzten Tage relativ erschöpft, sodass wir die ein oder andere Sehenswürdigkeit sicher nocheinmal genauer unter die Lupe nehmen werden.
Anschließend kam noch eine weitere große Herausforderung: Lebensmittel einkaufen! Es ist schwer zu leugnen, dass die Preise hier oft doppelt so hoch sind wie in Deutschland aber hier auf dem Campus ist ein kleiner Supermarkt, dessen Preise man in etwa mit einem Kaiser´s in Deutschland vergleichen kann. Wir werden also nicht verhungern! Das einzige Manko, dass wir bereits festellen mussten: Süßigkeiten sind unheimlich teuer und man kann kein Haribo kaufen, was wir als gute Bonner natürlich sehr vermissen werden! ;-)
Nach einer kleinen Erholungspause haben uns die ersten Sonnenstrahlen hier in Oslo heute Abend doch noch einmal vor die Tür gelockt. Kurz entschlossen sind wir zu dem nicht weit entfernten Sogsvann, einem kleinen See gelaufen. Und diese Entscheidung wurde belohnt. Der See, dessen Wasser kristall klar ist, liegt romantisch in Mitten von Wäldern und läd förmlich dazu ein sich sportlich zu betätigen oder einfach nur die Seele baumeln zu lassen.
Nach den drei Tagen können wir glaube ich beide sagen, dass wir mit der Entscheidung nach Oslo zu gehen sehr glücklich sind und uns hier bisher sehr wohl fühlen.

Donnerstag, 7. August 2008

Mein erster Tag in Oslo



Nachdem wir uns am Flughafen von unseren Lieben verabschiedet haben, zeigte sich bereits die Sicherheitskontrolle als erste Hürde. Nicht nur meine Schuhe haben sie genau unter die Lupe genommen, nein auch gleich meinen ganzen Rucksack durchsucht. Der Sicherheitsbeamte hatte dabei sichtlich Spaß! Zunächst wollte er mit mir um meine Schokolade handeln, sah dann aber ein, dass ich sie hier in Norwegen nötiger hätte als er. Und auch über meinen heißgeliebten Orka musst er schmunzeln, erzählte dann aber, dass er sowas auch oft bei gestandenen Geschäftsfrauen finden würde... ;-)
Letztlich hielt er mich dann wohl doch für vertrauneswürdig und ich durfte zum Gate. Dort wartete die nächste kleine Überraschung, denn unser Flugzeug glich eher einem Spielzeugmodel. Von vorne bis hinten war es mit spielenden Kindern, bunten Häusern und Bildern von Unicef bemalt. Aber das "Spielzeug" hat uns sicher nach Norwegen gebracht.
Dort sahen wir uns dann aber erst dem wirklichen Problem gegenüber: Wie trage ich Gepäck, dass fast genauso schwer ist wie ich selber durch eine halbe Stadt? Irgendwie haben wir es dann doch geschafft und sind gegen Mitternacht völlig erschöpft aber glücklich bei Sebastians Onkel eingetroffen, wo wir herzlich empfangen wurden. Heute morgen ging die Reise dann weiter und nachdem wir das Gepäck erneut durch die Stadt geschleppt hatten waren wir endlich an unserem neuen Zuhause angekommen!
Zu unserer positiven Überraschung wohnen wir auch in 4er statt in 8er WG´s! Die beiden WG´s liegen im selben Haus und ich wohne in meiner anscheinend mit drei Norwegern zusammen. Zumindest erzählte mir das eine Deutsche, die gerade hier zu Besuch war, da sie jetzt in Norwegen als Ärztin anfängt... (zufälle gibts ;-)) Einen der drei habe ich heute auch kennengelernt, aber er zieht nächste Woche aus. Somit wird sich das Geheimnis der Mitbewohner wohl erst nächste Woche lüften, aber wenn sie schon Medizin und Psychologie studieren... ;-)
Damit ihr euch auch ein Bild von meinem neuen Zuhause machen könnt, kommen hier auch mal ein paar Bilder.
Auch sonst kann ich eigentlich bisher nur von Norwegen schwämen. Wo man auch hinkommt sind die Leute furchtbar freundlich und fragen auch oft, ob sie einem behilflich sein können. Die Ersamus Koordinatorin hat sich heute ersteinmal über eine Stunde Zeit für uns genommen um uns alles bis ins Detail zu erklären! Da bleiben dann wirklich keine Fragen mehr offen...
Zu guter Letzt haben wir noch einen kleinen Ausflug zu Ikea gemacht. Mit dem Shuttelbus, der wie man kaum glauben mag aus allen Nähten platzte, gings zu unseren Schwedischen Freunden, wo wir nicht nur Lampen, Bettzeug, Kleiderbügel aber auch Deko besorgt haben, sondern uns auch ersteinmal richtig gegessen haben! Und man mag es kaum glauben, ich habe tatsächlich etwas gefunden, was hier billiger ist als in Deutschland: Der Ikea -Hotdog!!! Also falls wir mal Hunger haben, wissen wir jetzt wohin...
Jetzt geht dann ein furchtbar langer und anstrengender Tag zu Ende und ich freue mich schon auf mein Bett!

Sonntag, 3. August 2008

Es ist vollbracht!


Es ist geschafft, die Koffer sind gepackt und eine Sorge weniger! Nachdem ich meine Koffer mindestens drei Mal wieder ausgeräumt habe stehen sie nun endlich fertig gepackt in meinem Zimmer. Ich habe zwar noch keine Ahnung wie ich die ca. 45 kg tragen soll, aber auch dafür wird sich eine Lösung finden...
Und nachdem zunächst nur Sebastians Testergebnis angekommen war und ich schon eine aufwändige MRSA-Sanierung befürchtete, kam gestern auch mein negatives Testergebnis! Puh, Glück gehabt! :-) Somit steht einem guten Start in Oslo nun nichts mehr im Wege...

Mittwoch um 20:05Uhr, wenn der Flieger in Düsseldorf abhebt schlage ich also voller Vorfreude aber auch ziemlich aufgeregt ein neues Kapitel in meinem Leben auf: 1 Jahr Oslo!!!